Aktuelles

10.06.2021

Mitgliederversammlung – dieses Mal online

Corona-bedingt fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung als Zoom Meeting statt. Mehr als 30 Delegierte und natürliche Mitglieder nahmen teil, etliche VertreterInnen aus Politik sowie der Polizei sprachen wertschätzende Grußworte.
Alle Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt und ihre Arbeit entlastet, Kassenprüfung und Haushaltsführung wiesen keine Beanstandungen auf.
Vorstandsvorsitzende Ann-Katrin Schreiner und Geschäftsführerin Marlies Sonntag betonten in ihren Berichten zum Jahr 2020 die besonderen Herausforderungen, vor die die Corona-Pandemie sowohl das Frauen- und Kinderschutzhaus als auch die Frauenberatungsstelle Courage im Berichtszeitraum gestellt hat, gleichzeitig aber auch die umfassend geleisteten Soforthilfen durch Bund und Land und insbesondere die herausragende Bereitschaft der Waldshuter Bevölkerung, auf unterschiedlichste Art Hilfe und Unterstützung zu leisten, als sie am dringendsten gebraucht wurde im Frauenhaus.

01.01.2021

Courage – spezialisierte Fachberatungsstelle bei häuslicher und sexualisierter Gewalt

Die Frauenberatungsstelle Courage ist ab 2021 nicht nur Anlaufstelle bei häuslicher Gewalt, sondern auch bei sexualisierter Gewalt. Mit finanzieller Unterstützung des Landratsamtes Waldshut konnte eine weitere halbe Personalstelle eingerichtet werden zur Beratung und Unterstützung von Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben.

Sexualisierte Gewalt bedeutet, dass Sexualität als Mittel eingesetzt wird, um die Betroffenen zu demütigen und Macht über sie auszuüben. Unter sexualisierte Gewalt fällt jede Handlung gegen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung:
• aktuelle oder zurückliegende sexuelle Misshandlung
• (versuchte) Vergewaltigung
• sexuelle Gewalt in Ehe und Partnerschaft
• Vergewaltigung oder Missbrauch nach K.o.-Tropfen
• sexuelle Nötigung
• sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
• sexuelle Belästigung am Telefon
• sexuelle Belästigung im Alltag z.B. durch “zufällige” Berührungen, Grabschen …
• sexuelle Belästigung im Internet
• Veröffentlichung von intimen Bildern
• Belästigung durch pornografisches Material
Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, sexuelle Misshandlungen sowie das Verabreichen von K.o.-Tropfen sind strafbare Handlungen. Laut § 177 im Strafgesetzbuch liegt eine Straftat vor, sobald der Täter sexuelle Handlungen am Opfer gegen dessen „erkennbaren Willen“ ausübt. Jede Handlung gegen den eigenen Willen ist ein Übergriff in die Persönlichkeit.

Frauen und Mädchen, die sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren, können sich an die Couragee wenden. In persönlichen Gesprächen werden sie gestärkt und unterstützt, mit dem Erlebten umzugehen. Frauen und Mädchen werden auf ihrem Weg begleitet, die eigenen Stärken wiederzufinden und Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Sie erhalten Informationen über die Auswirkungen der traumatischen Erfahrung und lernen ihre körperlichen und seelischen Reaktionen besser einzuschätzen. Die Beratung kann einen Übergang in eine Therapie schaffen. Des Weiteren erhalten Frauen und Mädchen Informationen über rechtliche Möglichkeiten und Hinweise zu Strafverfahren. Außerdem besteht ein Rechtsanspruch auf eine psychosoziale Prozessbegleitung im Gerichtsverfahren.

Die Beratung richtet sich auch an Angehörige und Bezugspersonen sowie an Fachkräfte.
Darüber hinaus engagiert sich die Fachstelle im Präventionsbereich. Sie kooperiert mit dem örtlichen Netzwerk (wie z.B. Polizei, Gleichstellungsstellen) und unterstützt bei der Entwicklung von Schutzkonzepten.
Sie beteiligt sich aktiv in Netzwerken zum Thema Opferschutz und sexualisierter Gewalt.

05.10.2020

ICH BIN KEIN OPFER MEHR!
Ein Film mit Überlebenden sexualisierter Gewalt
Doku-Veranstaltung zu sexualisierter Gewalt im Rahmen der Frauenaktionswochen 2020

Gemeinsam mit der WT Jugend des Kinder- und Jugendreferats der Stadt Waldshut hatten wir in der Stadtscheuer eine großartige Veranstaltung im Rahmen der Frauenaktionswochen 2020.
In der Dokumentation ICH BIN KEIN OPFER MEHR ließen uns 3 Frauen, die in ihrer Kindheit schwerem sexuellen Missbrauch ausgesetzt waren, Blicke auf ihr Leiden, ihre Traumafolgestörungen, aber auch ihren schwererkämpften Heilungsprozess werfen, was für alle ZuschauerInnen sehr erschütternd und berührend war.
Zwei junge Musiker, Bünyamin Yagmur und Matteo Cipolla, beide aktiv im Tonstudio der WT Jugend, haben sich im Vorfeld diese Doku angesehen und spontan beschlossen, dazu einen Rap einzuspielen, den sie im Anschluss an den Film vorgetragen haben.

Unser großer Dank geht an Anette Klaas, kommunale Gleichstellungsbeauftragte und Organisatorin der Frauenaktionswochen im Kreis Waldshut, an Silke Padova, Leiterin des Kinder- und Jugendreferats der Stadt Waldshut, an Onur Harbelioglur, Sozialarbeiter im offenen Jugendtreff der Stadt Waldshut, an den OB der Stadt Waldshut Dr. Philipp Frank für seine Grußworte, … aber vor allem und mit größter Begeisterung an Bünyamin Yagmur und Matteo Cipolla für ihre Bereitschaft, sich dem Thema sexualisierte Gewalt zu nähern und es so kreativ umzusetzen.

23.09.2020

25 Jahre Frauennotruf im Kreis Waldshut
Wir haben heute das 25-jährige Bestehen des Frauennotrufs, angeschlossen an unser Frauen- und Kinerschutzhaus Kreis Waldshut, gefeiert. In den wunderbaren Räumen der Stoll VITA Stiftung, mit selbstgemachten, allerfeinsten Köstlichkeiten der Landfrauen des Landfrauen Bezirk Waldshut und mit ganz feiner musikalischer Umrahmung der “Buschwindrosen” wurden 14 aktive Notruffrauen und 5 Ehemalige für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit im Notruf geehrt.
In ihren Grußworten zeigten sich Landrat Dr. Martin Kistler, Bürgermeister der Stadt Waldshut Joachim Baumert, MdB Rita Schwarzelühr-Sutter, MdL Sabine Hartmann-Müller sowie Michael Wirz vom Ermittlungsdienst der Polizeidienststelle Waldshut-Tiengen beeindruckt vom langjährigen Engagement der ehrenamtlichen Notruffrauen. Sie betonten die Notwendigkeit dieser Arbeit und auch die Krisensicherheit und Empathie der Frauen, die nachts und an den Wochenenden die Telefonbereitschaft des Frauen- und Kinderschutzhauses, Frauen und ihre Kinder in Notsituationen ins Frauenhaus aufnehmen und gewaltbetroffene Frauen telefonisch mit Informationen zu Hilfen und Unterstützung versorgen.
Petra Thyen als Frauenhaus-Mitarbeiterin der ersten Stunde und am Aufbau des Frauennotrufs 1995 aktiv beteiligt, erinnerte an die frühen Zeiten im Notruf, als weder Handys noch Anrufweiterschaltungen verfügbar waren und die Ehrenamtlichen während ihrer Bereitschaft zuhause am Festnetz auf Anrufe warten mussten.
Besonders beeindruckend und aufschlussreich – und damit unbedingter Höhepunkt des Abends – war der Bericht von Christel Mandel, Notruffrau seit 25 Jahren und nach wie vor aktiv dabei, die sehr eindringlich die Einsätze, Telefonate, aber auch die Gedanken und Gefühle aus “Einer Woche im Bereitschaftsdienst einer Notruffrau” beschrieb und damit vielen Gästen klarmachen konnte, was Notrufarbeit wirklich bedeutet.
Es war ein unglaublich schöner, würdiger und für alle lehrreicher gemeinsamer Abend.
Wir bedanken uns aus tiefstem Herzen bei unseren Notruffrauen, ohne die wir nicht rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr Hilfe und Unterstützung leisten könnten für Frauen und ihre Kinder, die von Gewalt in ihrem sozialen Umfeld betroffen sind.

03.09.2020

Besuch der Staatssekretärin Bärbl Mielich im Frauen- und Kinderschutzhaus
Im Rahmen ihrer jährliche Sommertour wird die baden-württembergische Staatssekretärin Bärbl Mielich am 03.09.2020 das Frauenhaus Kreis Waldshut besuchen, um die Arbeit vor Ort kennen zu lernen und mit den dortigen Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch zu kommen.

03.08.2020

Die Frauenberatungsstelle Courage als Fachstelle bei häuslicher und bei sexualisierter Gewalt bietet ab Oktober 2020 Beratungstermine nicht nur in Lauchringen, sondern auch in Bad Säckingen an. Jeden zweiten Freitag können nach vorheriger Terminabsprache Beratungen in den Räumen der Psych. Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern beim Caritasverband Hochrhein für Frauen und Mädchen stattfinden.

23.07.2020

Mitgliederversammlung 2020
In entspannter, konstruktiver und sehr positiver Stimmung fand im Gasthaus Hirschen in Breitenfeld unsere jährliche Hauptversammlung statt. In nahezu einstimmiger Wahl wurden mehrere neue Frauen in den Vorstand gewählt; einige langjährige Vorstandsfrauen traten nicht wieder zur Wahl an.
Unser großer Dank geht an Eva-Maria Zuber, die 16 Jahre im Verein aktiv war, viele davon als Vorsitzende des Vorstands. Dieses Amt wird ab jetzt von Ann-Katrin Schreiner übernommen, den stellvertretenden Vorsitz machen auch weiterhin Gabriele Schmidt sowie Petra Isele aus Bonndorf.

30.03.2020

Gute Nachricht: Wir haben jetzt mehrere Möglichkeiten gefunden, gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kinder eine sichere Unterbringung anbieten zu können. Auch wenn unser Frauenhaus aktuell belegt ist und Frauenhausplätze im Umland nicht zur Verfügung stehen, so haben uns doch mehrere Menschen aus dem Landkreis Waldshut Ferienwohnungen und Gästehäuser zur vorübergehenden Nutzung angeboten, die aufgrund der Corona Pandemie zur Zeit leer stehen. Damit brauchen Frauen und Kinder auch jetzt nicht in einer gewaltvollen Situation bleiben.
Sowohl die Frauenberatungsstelle COURAGE als auch das Frauenhaus sind also wie immer erst einmal telefonisch für alle weiteren Informationen, Beratungen und Fragen, aber auch für die Vermittlung an einen sicheren Ort da!

26.03.2020

Unter den Bedingungen der aktuellen Corona Situation setzen wir zur Zeit folgende Maßnahmen um:

Die Frauenberatungsstelle COURAGE bleibt für Frauen und Mädchen nach Terminabsprache geöffnet, da wir überwiegend in Einzelkontakten arbeiten und Schutzmaßnahmen umsetzen. Wir können aber natürlich auch telefonisch oder online beraten.

Aktuell können wir keine Frauen aus anderen Landkreisen oder anderen Bundesländern im Frauenhaus aufnehmen.

Für gewaltbetroffene Frauen aus dem Landkreis Waldshut arbeiten wir momentan an verschiedenen Möglichkeiten der Unterbringung, um auch weiterhin bei akuter häuslicher Gewalt für einen sicheren Schutzraum zu sorgen.
Dieses wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ab Montag, dem 30.03.2020 möglich sind.

An größeren Zusammenkünften (z.B. Beratungsstellen-Treffen, Arbeitskreisen, Fortbildungen etc.) nehmen wir derzeit nicht teil.
Nichtsdestotrotz sind wir jederzeit erreichbar und können einen großen Teil unserer Arbeit aufrechterhalten!

25.11.2019

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Jahr für Jahr erinnert der weltweite Aktionstag am 25. November an das hohe Ausmaß von Gewalt gegen Frauen weltweit. Ein Tabuthema nach wie vor auch in Deutschland: Jede dritte Frau ist betroffen.
Seit 1981 organisieren Frauen- und Menschenrechtsorganisationen weltweit am 25. November Aktionen und Veranstaltungen mit dem Ziel der Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen und der allgemeinen Stärkung von Frauenrechten.
Hintergrund für die offizielle Anerkennung des Aktionstages 1999 durch die Vereinten Nationen war die Entführung, Vergewaltigung und Folterung drei Schwestern und ihre Ermordung im Jahr 1960. Die Schwestern Mirabal waren in der Dominikanischen Republik durch Militärangehörige des damaligen Diktators Rafael Trujillo verschleppt, vergewaltigt und ermordet worden.
Themen des Aktionstages sind vor allem Zwangsprostitution, Sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, Häusliche Gewalt, Zwangsheirat und weibliche Armut. Programme werden unterstützt, die sich ausdrücklich für eine Gleichstellung von Frauen gegenüber Männern einsetzen; etwa im Bereich Erbrecht, Bildung, Privateigentum, aktives und passives Wahlrecht, Kreditwürdigkeit, Rechtsfähigkeit und das Sichtbarmachen von unbezahlter Arbeitsleistung.

Das Frauen- und Kinderschutzhaus Kreis Waldshut e.V. ist mit einem Infostand in der Waldshuter Kaiserstraße vertreten. Mit dem Bild einer abgeknickten Rose und dem Motto „Der erste Schlag ist ein Knick, der für immer bleibt …“ verteilen die Mitarbeiterinnen Rosen. Außerdem rufen sie gemeinsam mit dem bundesweiten Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen in der Mitmachaktion “Wir brechen das Schweigen” auf, ein Zeichen zu setzen und sich klar gegen Gewalt an Frauenb zu positionieren.

16.11.2019

Ausflug mit den Notruf Frauen nach Lörrach
Wie jedes Jahr verbringen auch in diesem November die ehrenamtlich arbeitenden Notruf Frauen des Frauen- und Kinderschutzhauses einen gemeinsamen Tag. Dieses Mal geht es nach Lörrach ins Dreiländer Museum und anschließend in das libanesische Restaurant “Cedars”, wo es wunderbarstes Essen und Trinken für alles gibt. Ein wirklich schöner gemeinsamer Tag!

27.10.2019

Viva la Vulva – Dokumentarfilm
Die Filmemacherin Gabi Schweiger wirft einen historisch-kulturell-politischen Blick ins körperliche Zentrum weiblicher Geschlechtlichkeit. Sie lässt Künstlerinnen, Therapeutinnen und politische Aktivistinnen aus verschiedenen Kulturen davon erzählen, wie sich der lustfeindliche Umgang mit der Vulva durch alle Kulturen und Epochen zieht.
Außerdem wirft die Dokumentation einen Blick auf die Schattenseiten der Gegenwart: die senegalesische Rapperin „Sister Fa“ kämpft in ihrer Heimat gegen die Genitalverstümmelung an Mädchen, ein Brauch, der im Senegal bei 94% der weiblichen Bevölkerung angewendet wird. Auch in der westlichen Welt wird natürliche Weiblichkeit nicht respektiert: Schönheitszwänge treiben jungen Frauen dazu, ihre Geschlechtsorgane kosmetisch operieren zu lassen, um damit einer kommerziellen Norm zu entsprechen – glatt, niedlich, kindlich sollen sie sein. „Viva la Vulva“ fordert Respekt vor der Diversität.
Zeit: 27.10.2019, 19.30 Uhr
Ort: Stadtscheuer Waldshut
Eintritt frei

05.10.2019

Aktion “Mutschöpfen gegen häusliche Gewalt”
Im Rahmen der bundesweiten Kampagne “Mutschöpfen” werden vom Frauen- und Kinderschutzhaus 350 Gefäße aller Formen, Farben, Materialien und Größen in Waldshut am Oberen Tor aufgestellt und mit Wasser aus dem Brunnen gefüllt. Die Gefäße stehen stellvertretend für die Frauen, die in den letzten Jahren aufgrund häuslicher Gewalt gegen sie im Waldshuter Frauenhaus aufgenommen und betreut wurden; das Wasser aus dem Brunnen wird symbolisch wie Mut aus dem Brunnen geschöpft.

27.06.2019

Der Verein Frauen- und Kinderschutzhaus Kreis Waldshut e.V. hält seine jährliche Vereinsversammlung im Stellwerk in Waldshut ab. 40 Vereinsfrauen sind anwesend, die Vorsitzenden Eva-Maria Zuber und Gabriele Schmidt sowie die Geschäftsführerin Marlies Sonntag leiten die Sitzung.

09.04.2019

Arbeitskreis “Häusliche Gewalt”
Endlich haben wir ihn wieder: einen Arbeitskreis “Häusliche Gewalt” für den Landkreis Waldshut. Bereits in früheren Jahren trafen sich Vertreter_Innen am Thema Beteiligter aus dem Hilfesystem zur Venetzung und Kooperation. Nach mehrjähriger Pause hat sich auf Initiative des Frauen- und Kinderschutzhauses Kreis Waldshut e.V. heute erneut eine engagierte Gruppe von Fachkräften zusammengefunden, um gemeinsam allen Menschen, die in unserem Landkreis von häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffen sind, jede mögliche Hilfe und Unterstützung anbieten, neue Projekte zum Thema ins Leben rufen, die Präventionsarbeit zu optimieren
und um eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Häusliche Gewalt“ durchführen zu können.
Dabei sind Vertreter_Innen der Frauenschutzprojekte, der Polizei, der Staatsanwaltschaft, des Weißen Rings, zahlreicher Beratungsstellen, der Schulsozialarbeit, der Familienhilfe, des Allgemeinen Sozialdienstes, der Kommunalen Stelle für Gleichstellung und andere mehr.
Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Kooperation und viele gute gemeinsame Projekte!

02.03.2019

Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendreferat der Stadt Waldshut hatte die Frauenberatungsstelle Courage auf der diesjährigen Hoorigen Mess in Tiengen Premiere mit einem Awareness Stand, der auf die Problematik K.O. Tropfen und Alkoholmissbrauch aufmerksam machte. Mitten im närrischen Fasnachtstreiben haben wir kostenlos Wasser angeboten und im Pavillon Raum geschaffen, sich einfach kurz auszuruhen. Beides wurde sehr gut aufgenommen … wir mussten vielfach versprechen, unbedingt im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Flankiert wurde diese Aktion von einer Plakat-Reihe “Viel Spass ohne K.O. Passt aufeinander auf!”
Unbedingt werden wir im nächsten Jahr wieder da sein!!

01.01.2019

„Second Stage“ Modellprojekt zur Unterstützung und Verselbständigung von Frauen in der Auszugsphase aus dem Frauenhaus

Im Rahmen des Modellprojekts „Second-Stage“ bieten wir ab Januar 2019 Frauenhaus-Bewohnerinnen Beratung und Unterstützung in der Zeit während und nach ihrem Auszug aus dem Frauenhaus an.
Der Auszug aus dem sicheren Frauenhaus wird von vielen gewaltbetroffenen Frauen als sehr schwieriger und verunsichernder Schritt empfunden. Häufig stehen die Betroffenen vor ungewohnten Situationen, wie:
- Umorientierung zur Ein-Eltern-Familie
- Trennungs- und Scheidungsverfahren
- Finanzielle Not
- Unkenntnis des Hilfssystem
- Neue Umgebung
Können diese Anforderungen nicht oder nur unvollständig bewältigt werden und können weiterhin keine tragfähigen Perspektiven entwickelt und umgesetzt werden, erhöht sich das Risiko, erneut zu den Abhängigkeits-Mustern alter oder neuer Gewaltbeziehungen zurückzukehren.
Das „Second Stage“ Projekt zielt darauf ab, Frauenhaus Bewohnerinnen in der verunsichernden Phase des Auszugs aus dem Frauenhaus intensiv zu betreuen und zu begleiten, um ihnen auf diesem Wege zu helfen, zukünftig selbstbestimmt und gewaltfrei zu leben. Dieses beinhaltet neben der empowernden Hilfe auch Unterstützung bei der Wohnraumsuche und Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.
Das „Second Stage“ Projekt wid gefördert durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.
Vermieter/Arbeitgeber sind aufgefordert, sich in der Frauenberatungsstelle COURAGE bei Frau Ann-Dorothée Zühlke telefonisch unter 07741/8082 277 oder per mail beratung@frauenhaus-wt.de zu melden.

27.11.2018

Das Frauen- und Kinderschutzhaus zeigt zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen den Film “Mustang” im Waldshuter Albrecht-Kino. Der Film beschreibt die Versuche von fünf Schwestern in einem türkischen Dorf, sich aus traditionellen Rollenbildern und Einschränkungen zu befreien.
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt fei

24.11.2018

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November steht das Frauen- und Kinderschutzhaus mit einem Info-Tisch in der Waldshuter Innenstadt, um über das Thema “Gewalt gegen Fauen” und über das Waldshuter Frauenhaus zu informieren. Alle WaldshuterInnen können mit einer Unterschrift auf einem großen Plakat ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen.

25.10.2018

Die Vereinsversammlung des Frauen- und Kinderschutzhauses Kreis Waldshut beschließt einstimmig, den Verein als autonomen Verein weiter zu führen und nicht an einen Wohlfahrtsverband als Träger anzubinden.

15.10.2018 – 19.10.2018

Das Frauen- und Kinderschutzhaus Kreis Waldshut e.V. hat anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Eröffnung des Frauenhauses die Ausstellung „Warnsignale häuslicher Gewalt – erkennen und handeln“ nach Waldshut geholt. Die Ausstellung wird im Foyer des Landratsamtes gezeigt.

07.10.2018

Die evangelische Kirchengemeinde in Albbruck spendet dem Frauen- und Kinderschutzhaus Kreis Waldshut wie in jedem Jahr die Altargaben des Erntedank-Gottesdienstes. Wir sagen ganz herzlichen Dank!

27.09.2018

Im Waldshuter Stellwerk veranstaltet das Frauen- und Kinderschutzhaus Kreis Waldshut einen Informationsabend für interessierte Frauen, die gern als ehrenamtliche Notruf-Frau arbeiten möchten.

26.09.2018

Frauen für Frauen e.V. Waldshut zeigt aus aktuellem Anlass (100 Jahre Wahlrecht für Frauen) den Film „Sufragetten“ im Albrecht Kino in Waldshut.

18.09.2018

In den Räumen von IN VIA (Kath. Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit) in Waldshut gründet sich der neue Arbeitskreis „Frauen im Landkreis Waldshut“ (Arbeitstitel). Das Frauen- und Kinderschutzhaus Kreis Waldshut ist dabei!

27.07.2018

Der Verein feiert sein jährliches Grillfest. Vorstand, Fachkräfte und die ehrenamtlichen Notruffrauen verbringen einen schönen Abend in den Hachostuben in Höchenschwand.

01.07.2018

Das Team des Frauen- und Kinderschutzhauses Kreis Waldshut e.V. stellt sich neu auf! Eine neue Geschäftsführerin, eine neue Fachberaterin im Frauenhaus und eine neue Fachberaterin in der Frauenberatung Courage machen das Team wieder komplett.